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Geburt

Eine Geburt ist ein äußerst elementares und intimes Erlebnis und läuft immer ganz anders, als man denkt. Das beginnt schon damit, dass ihr Zeitpunkt völlig  ungewiss ist. Die meisten Kinder werden plus minus zwei Wochen um den Geburtstermin herum geboren. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Zeitpunkt der Zeugung meist nicht wirklich bekannt ist, sondern nur geahnt werden kann und dass der Zyklus einer Frau immer auch Schwankungen unterliegt, die kein ET-Kalender wissen kann.

Geburtsvorbereitung ist gut! Mir hat neben all den Techniken und Entspannungsübungen gerade auch der Austausch mit anderen werdenden Müttern gut getan. In der Schwangerschaft tauchen manchmal die merkwürdigsten Fragen und Empfindungen auf, und es ist balsamisch zu erleben, dass auch andere Frauen das kennen. Die Offenheit in einer Gruppe und auch die der Leitung sind hier jedoch das A und O.

Geburtsvorbereitung sollte aber niemals mit Planung verwechselt werden. Und schon gar nicht mit so einer Art Kursus, an dessen Ende man dann für gute Leistungen Haltungsnoten bekommt. Die beste Geburtsvorbereitung ist eine kluge Auswahl der Klinik und ein guter Kontakt zur Hebamme, die nachher auch die Nachbetreuung macht. Ich würde heute jeder Frau dazu raten, neben der Hebamme auch eine Doula begleitend hinzuzunehmen. Doulas sind Frauen, die selbst entbunden haben und helfend, unterstützend und bestärkend zur Seite stehen, vor, während und auch nach der Geburt. Mittlerweile gibt es Ausbildungsmöglichkeiten für diesen gerade entstehenden Beruf und über die GfG (Gesellschaft für Geburtsvorbereitung) sind Adressen von Doulas in Deutschland zu bekommen.

 
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